Denkmalsanierung: Stauffenbergallee 11

Dresden – Glanz an der Elbe

Viele Beinamen wurden Dresden im Laufe seiner Geschichte gegeben: Elbflorenz ist einer der bekanntesten. Johann Gottfried Herder, auf den der Begriff zurückgeht, begeisterte schon zu Beginn des 19. Jh. die Fülle an Kunstsammlungen, bedeutender Architektur sowie die einzigartige Lage im sanften Elbtal. Kurzum - Dresden ist Poesie. Aber nicht nur die Stadt selbst, auch das Umland trägt zu einer sehr hohen Lebensqualität bei. Die Weinstädte Meißen und Radebeul, zahlreiche Schlösser wie Moritzburg und Pillnitz, das Wander- und Klettereldorado Sächsische Schweiz und nicht zuletzt das nahe Erzgebirge seien als Vertreter in der nahen Umgebung hierfür genannt.

Heute trifft Barock auf Hightech. Dresden hat sich in seiner jüngeren Geschichte zu einem herausragenden Standort im Bereich der Mikroelektronik und Biotechnologie in Europa entwickelt. Auf diesem Gebiet haben sich besonders zahlreiche Firmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt. Diese werden von Hochschulen begleitet und tragen zum ungebremsten Wachstum der Elbmetropole bei. Der Name "Silicon Saxony" spiegelt diese rasante Entwicklung wieder.

Die Stauffenbergallee 11

Sie wurde ca. 1900 erbaut. Das Einzeldenkmal besticht durch eine für diese Zeit typische Architektur mit heller Klinkerfassade, Schmuckelementen aus Sandstein sowie einem großzügigen Treppenhaus.

Es entstehen acht Wohnungen, die sich durch attraktive Eingangsbereiche, Bäder teilweise mit natürlichem Licht und durchdachte Raumaufteilung auszeichnen. Außerdem entstehen auf dem Grundstück fünf Außenstellplätze für PKW. Die TreuBau Dresden AG bringt ihre gesamte durch zahlreiche vorherige Denkmäler gesammelte Erfahrung in die Sanierung ein.

Zum einen soll dem Gebäude wieder zu neuem Glanz verholfen werden, andererseits moderner Wohnkomfort Einzug halten, ohne seinen Gründerzeit - Charme zu verlieren.